Blick auf die Innenalster in Hamburg

Einblasdämmung Hamburg: Mit kostengünstiger Dämmung Wohnkomfort erhöhen und Heizkosten sparen

Du denkst darüber nach, eine Einblasdämmung in Hamburg durchführen zu lassen und fragst Dich, ob dieses Verfahren die richtige Wahl für Dein Haus ist? In diesem Artikel geben wir Dir einen umfassenden Überblick darüber, welche Bereiche des Gebäudes sich für eine Einblasdämmung eignen und wie die Dämmung im Detail abläuft. Außerdem erklären wir, warum dieses Verfahren besonders im Raum Hamburg eine beliebte Option ist und welche Vorteile es speziell dort bietet.

Wie funktioniert Einblasdämmung?; Wo kommt sie zum Einsatz?; Wie kann man seinen Dachboden dämmen?; Wie wird die Fassade gedämmt?; Kann man den Keller dämmen?; Was ist der beste Dämmstoff?; Was sind die Vor- und Nachteile?; Gibt es eine Förderung?; Wie hoch sind die Kosten?; Entsteht durch die Dämmung Schimmel?; Was ist das Fazit?
Tim Wolf
Autor:
Tim Wolf

Hallo, ich bin Tim, der Gründer von WirDämmenDeinHaus.com. Ich teile hier mein Expertenwissen zur Dämmung. Wenn Du Fragen hast, melde Dich gerne bei mir.

Veröffentlicht am:
Aktualisiert am:
28.10.2024
Lesezeit:
11 Minuten
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Einblasdämmung Hamburg: Das Wichtigste in Kürze
  • Besonders in Hamburg gibt es viele Häuser, die für eine Einblasdämmung geeignet sind.
  • Bei der Einblasdämmung wird Dämmmaterial mit Luft vermischt und über Schläuche in Hohlräume eingebracht. Sie eignet sich für Dach, Dachboden, Fassade und Keller.
  • Die Einblasdämmung bietet eine kostengünstige Lösung zur Dämmung, reduziert Heizkosten, erhöht den Wohnkomfort und kann innerhalb eines Tages umgesetzt werden.
  • Die Kosten variieren je nach Bauteil und Verfahren. Sie beginnen bei 25 € pro m² –Besonders günstig ist die Dämmung von Dachboden oder Fassade.
  • Die Einblasdämmung wird mit bis zu 20 % gefördert, entweder über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) oder durch die Steuererklärung.

WirDämmenDeinHaus.com ist ein Hamburger Fachbetrieb für Einblasdämmung. Mit unserer langjährigen Erfahrung finden wir die beste Lösung für Dein Haus. Investiere in hochwertige Dämmung, steigere Deinen Wohnkomfort und spare langfristig Energiekosten.

Einblasdämmung in Hamburg – Wie funktioniert das Dämmverfahren?

Wer sein Haus dämmen möchte oder bestimmte Bauteile seines Hauses, stößt in der Regel auf die Einblasdämmmethode. Bei ihr wird der Dämmstoff in Form von Flocken oder Granulat in vorhandene Hohlräume eingeblasen. Das können Hohlräume im Dach ebenso sein wie in der Außenmauer oder im Keller. Eine Einblasdämmung eignet sich also prinzipiell für jedes Bauteil, in dem Hohlräume vorhanden sind. Und dies ist gerade bei älteren Gebäuden in Hamburg eigentlich immer der Fall. Das Verfahren wird übrigens häufig auch als Hohlschicht- oder Hohlraumdämmung bezeichnet. 

Durchgeführt wird eine Einblasdämmung mittels einer Einblasmaschine, in der der Dämmstoff zunächst mit Luft aufgemischt wird. Anschließend erfolgt das Einblasen über Schläuche in die gewünschten Hohlräume. Eine Einblasdämmung sollte unbedingt von einem Fachbetrieb durchgeführt werden – alleine aufgrund der notwendigen Ausrüstung.

Beliebt ist das Verfahren nicht zuletzt deshalb, weil es sehr rasch und unkompliziert durchführbar ist. So entfallen etwa das Schleppen schwerer Dämmplatten, das passgenaue Zuschneiden dieser, das Entsorgen des Verschnitts und letztlich auch Staub und Dreck. Für den Hausbewohner entstehen im Vergleich zu anderen Dämmmethoden kaum Unannehmlichkeiten. 

Wo in Hamburg kann eine Einblasdämmung durchgeführt werden?

Blick auf Hausfassaden in Hamburg.
Die Einblasdämmung stellt für fast alle Häuser in Hamburg die sinnvollste Variante zur Dämmung dar

Da Einblasdämmungen vielseitig einsetzbar sind, kommen sie auch im Raum Hamburg häufig zum Einsatz. Neben den zahlreichen Einsatzmöglichkeiten punktet das Verfahren auch durch sein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und seine schnelle Durchführbarkeit. Hinzu kommt, dass in Hamburg – wie in allen norddeutschen Städten – zahlreiche Gebäude in zweischaliger Bauweise errichtet wurden. Diese Gebäude eignen sich damit für eine Kerndämmung mittels Einblasdämmung. Das bedeutet, dass die kompletten Außenwände eines Gebäudes eine Dämmung erhalten, indem zwischen die Innen- und die Außenmauer Dämmstoff eingeblasen wird. Die zweischalige Bauweise war im Norden Deutschlands aufgrund der klimatischen Bedingungen und häufigem Schlagregen besonders zwischen 1900 und 1968 sehr beliebt. Denn Nässe und Feuchtigkeit, die auf die Außenmauer trafen, konnten aufgrund der dahinter liegenden Luftschicht nicht bis zur Innenmauer und somit ins Innere des Hauses vordringen. Neben der Fassade gehören aber auch das Dach und der Keller zu den Bauteilen, in denen eine Einblasdämmung in Hamburg gerne angewendet wird.

Bei WirDaemmenDeinHaus.com verfügen wir über das nötige lokale Fachwissen für jede Form der Einblasdämmung in der Hansestadt. Wir kennen die baulichen Besonderheiten und beraten Dich jederzeit gerne, wenn Du in Hamburg lebst und Dich für eine Einblasdämmung interessierst. In den kommenden Abschnitten erläutern wir die möglichen Anwendungsgebiete des Verfahrens.

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Dach- und Dachbodendämmung durch Einblasdämmung in Hamburg

Blick von oben auf die Stadtmitte in Hamburg.
Durch die Dämmung von Dächern und Dachböden in Altbauten wird die Energieeffizienz enorm gesteigert

Eine Einblasdämmung kommt überall dort in Frage, wo Hohlräume vorhanden sind, die mit Dämmstoff befüllt werden können. In Hamburger Häusern ist dies nicht zuletzt im Dach oder im Dachboden sehr häufig der Fall. Der Dachboden wird übrigens oft auch als oberste Geschossdecke bezeichnet. 

Häuser, deren Dächer und/oder Dachböden nicht isoliert sind, verlieren enorm viel Wärme und damit Energie. Dies verursacht unnötige Kosten. Eine Einblasdämmung ist hier sehr oft eine hervorragende Lösung, da sie schnell umsetzbar und preislich attraktiv ist. Beliebte Einsatzorte für Einblasdämmungen von Dächern und Dachböden sind beispielsweise die Stadtteile Eimsbüttel, Eppendorf, Bergedorf, Harvestehude oder Hohenfelde, in denen sich zahlreiche ältere Mehrfamilienhäuser befinden.

Dachbodendämmung in Hamburg mit verschiedenen Begehbarkeitsvarianten

Installation einer begehbaren Dämmung auf dem Dachboden.
Bei einer begehbaren Dämmung ist der Dachboden auch nach Durchführung der Arbeiten noch nutzbar

Willst Du Deinen Dachboden bzw. die oberste Geschossdecke dämmen, stellt sich zunächst die Frage, wie er in der Zukunft genutzt werden soll. Möchtest Du den Dachraum als Abstellraum nutzen oder z.B. für ein Hobby, so wäre für Dich die begehbare Variante der Dachbodendämmung ist ideale Lösung. Hierbei kommen gerne OSB-Platten zum Einsatz. Möchtest Du lediglich die Energieeffizienz Deines Hauses erhöhen, benötigst den Dachboden aber nicht als Stauraum, so kannst Du Dich für die nicht-begehbare Variante entscheiden. Dabei wird der Dämmstoff dann einfach offen aufgeblasen. Bei der dritten Möglichkeit, der teil-begehbaren Dachbodendämmung werden – wie der Name vermuten lässt – Teilbereiche begehbar gemacht, um z.B. einen kleinen Stauraum zu schaffen. 

Neben den wirtschaftlichen Aspekt kommt hinzu, dass die Dämmung der obersten Geschossdecke gemäß des GEG einer Dämmpflicht unterliegt. Diese greift unter anderem bei einem Eigentümerwechsel nach dem 01. Februar 2002. Bei Nicht-Einhaltung der Vorschriften droht eine Geldstrafe von bis zu 50.000 €.

Unser Tipp

Einen unbewohnten Dachboden sollte man umgehend dämmen – die Dämmung bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis der energetischen Sanierungsmaßnahmen. Auch für Abstellzwecke genutzte Dachböden lohnt sich eine Dämmung – idealerweise in Kombination aus begehbaren und nicht-begehbaren Bereichen. Erfahre jetzt, welche Dachbodendämmung für Dich sinnvoll ist!

Zwischensparrendämmung für Hamburger Spitzdächer

Eine Person dämmt die Zwischensparren von innen mit der Einblasdämmung.
Eine Zwischensparrendämmung ermöglicht eine Nutzung des Dachbodens als Wohnraum

Für Spitzdächer in Hamburgs Häusern, wie sie etwa in den Stadtteilen Blankenese, Altengamme, Bramfeld oder Groß Flotbek zu finden sind, ist die Zwischensparrendämmung mit Einblasdämmung eine gute Wahl – oftmals dann, wenn das Dachgeschoss ausgebaut wird und neuer Wohnraum entsteht. Meistens werden bei der Einblasdämmung im Dach die Sparren aufgedoppelt, wodurch das Dämmmaterial in die Hohlräume zwischen den Dachziegeln und dem Innenausbau eingeblasen werden kann. Von Bedarf ist hier allerdings eine Hinterlüftungsebene zwischen der Dämmung und den Ziegeln. Diese kann entweder durch die Konstruktion einer  diffusionsoffenen Unterspannbahn erfolgen oder mittels einer Konstruktion aus Holzweichfaserplatten. Den Dämmstoff direkt gegen die Ziegel oder eine diffusionsgeschlossene Unterspannbahn einzublasen ist nicht möglich.

Einblasdämmung bei Flachdächern in Hamburg

Person liegt auf dem Dach und führt eine Hohlraumdämmung durch.
Gibt es keinen anderen Zugang zum Hohlraum im Dach, wird die Einblasdämmung im FLachdach von oben durchgeführt

Eine Flachdachdämmung wird in Hamburg gerne mittels Einblasdämmung durchgeführt. In den verschiedenen Stadteilen der Hansestadt sind zahlreiche Flachdachkonstruktionen als Kaltdach konstruiert, die keine oder nur eine sehr geringfügige Dämmung aufweisen. Viele Flachdächer in Hamburg besitzen dabei Hohlräume von mehr als 25 cm, womit die Voraussetzungen für das Dämmverfahren gegeben sind. Eine weitere Voraussetzung ist natürlich die Zugänglichkeit zum Dachraum. Diese ist bei vielen Flachdachkonstruktionen in Hamburg durch Innenluken gegeben. Ansonsten muss ein Dachdecker das Dach von außen öffnen und nach den Arbeiten wieder verschließen. Insgesamt ist die Flachdachdämmung mittels Einblasmethode eine sehr kostengünstige und gleichzeitig effiziente Möglichkeit einer energetischen Sanierungsmaßnahme.

Fassadendämmung mit Einblasdämmung in Hamburg

Handwerker steht auf einer Leiter und prüft das Mauerwerk eines Altbaus.
In Hamburg wurde oft das zweischalige Mauerwerk verwendet, wodurch eine Einblasdämmung durchgeführt werden kann

Hamburg ist nicht zuletzt für seine historischen Gebäude und auch schmucken Einfamilienhäuser etwa in den Stadteilen Blankenese, Groß Flotbek, Eppendorf, Eimsbüttel oder Hohenfelde bekannt.  Viele Häuser der Hansestadt sind in zweischaliger Bauweise errichtet, wodurch sich das Verfahren der Einblasdämmung für eine Fassadendämmung eignet. Die Bauweise war in Nord- und Ostdeutschland aufgrund der klimatischen Bedingungen mit häufigem Schlagregen zwischen 1900 und 1968 sehr beliebt. Regen, der auf die Außenwand traf und diese durchnässte, konnte sich aufgrund der vorhandenen Luftschicht nicht auf die Innenmauer übertragen. Deutschlandweit zählt man etwa 6,5 Millionen Häuser mit zweischaligem Mauerwerk – davon sind etwa drei Millionen mittels Einblasdämmung erfolgreich kerngedämmt.

Kerndämmung ist übrigens eine alternative Bezeichnung für eine  Fassadendämmung. Für die Durchführung ist lediglich das Bohren kleiner Löcher (2-2,5cm) in die Außenmauer des Hauses nötig. Über Schläuche blasen Fachleute das Dämmmaterial dann in die Räume zwischen Außenmauer und Innenmauer ein. Die Dämmmethode eignet sich dabei sowohl für Klinkerfassaden als auch für verputzte Fassaden. Wichtig ist nur das Vorhandensein zweier Mauerschalen.

In der Regel beträgt die Dauer einer Kerndämmung in Hamburg nur einen einzigen Tag. Bereits am Abend kann nach Abschluss der Arbeiten die Heizung heruntergedreht werden, denn die Dämmung ist sofort spürbar. Die Einblasdämmung der Fassade ist übrigens auch mit einer zusätzlichen Außendämmung kombinierbar, was den Energieverbrauch nochmal senken würde. 

Damit die Einblasdämmung der Fassade zur vollsten Zufriedenheit erfolgen kann, ist es wichtig, dass die Hohlschicht zwischen Außenmauer und Innenmauer mindestens 4 cm beträgt. Im allerersten Schritt musst Du aber natürlich prüfen, ob Dein Haus überhaupt über ein zweischaliges Mauerwerk verfügt und es sich damit für eine Einblasdämmung eignet.

Handwerker misst die Breite des Mauerwerks.
Der zweischalige Mauerwerk Check

Dein Haus ist vor 1978 gebaut

Dein Mauerwerk ist 30 - 36 cm oder 43 - 48 cm dick
(-> am besten gleich am offenen Fenster nachmessen)

Wenn die Mauer deines Hauses die beiden oberen Kriterien erfüllt, handelt es sich sehr wahrscheinlich um ein zweischaliges Mauerwerk und Dein Haus ist für eine günstige Kerndämmung geeignet!

Kellerdämmung durch Einblasdämmung in Hamburg

Eine Person liegt auf dem Boden und trägt Sprühschaum von unten auf eine Decke auf.
Neben den Energieeinsparungen sorgt eine Kellerdeckendämmung zusätzlich für warmen Fußboden

Ein ungedämmter Keller mindert nicht nur den Wohnkomfort im Erdgeschoss – er verursacht hohe Energieverluste und erzeugt unnötige Kosten. Einblasdämmungen sind auch für Keller in Hamburg eine attraktive Möglichkeit, denn überall, wo Hohlräume vorhanden sind, bewährt sich das Verfahren. 

Wenn wir uns mit Einblasdämmung im Kellerbereich befassen, sind die Fußbodendämmung und die Kellerdeckendämmung hervorzuheben. Bei der Fußbodendämmung erfolgt die Dämmung zwischen dem Boden des Erdgeschosses und der Decke des Kellers. Sie eignet sich besonders für alte Holzdeckenbauten mit Hohlräumen, die lücken- und fugenlos ausfüllbar sind. Kellerdecken hingegen können in allen Arten von Kellern mit dem so genannten Spray-on-Verfahren gedämmt werden – auch Kriechkeller mit einer sehr niedrigen Deckenhöhe. Der Dämmstoff wird dabei direkt auf die Unterseite der Kellerdecke gesprüht, womit ein aufwändiges Verdübeln oder Verkleben von Dämmplatten entfällt. 

Welcher Einblasdämmstoff ist der beste?

Eine Person hält Zellulose Dämmstoff in der Hand.
Zellulose wird aus recyceltem Altpapier gewonnen

Natürlich fragt man sich, welcher Einblasdämmstoff der beste ist. Eine pauschale Antwort gibt es darauf leider nicht – auch nicht beschränkt auf den Raum Hamburg. Aufgrund des dort generell feuchten, maritimen Klimas sind zumindest für die Fassadendämmung mineralische und synthetische Dämmstoffe jedenfalls besser geeignet als organische wie etwa Zellulose. Wichtig ist bei der Wahl des Dämmstoffs, die Eigenschaften des entsprechenden Bauteils zu berücksichtigen sowie die ganz individuellen Gegebenheiten oder auch Wünsche. Es gibt in der Regel immer verschiedene Optionen. Wird die Einblasdämmung offen aufgeblasen, soll sie einen hohen Brandschutz bieten oder steht der Preis im Vordergrund? Dies sind nur einige der Überlegungen, die man sich machen kann.

Ein paar Aussagen für den Hamburger Raum, die wir aus Erfahrung machen können, sind jedenfalls folgende: Für Dachböden und Dächer sind etwa Steinwolle und Glaswolle oder auch Zellulose sehr beliebt. Auch für die Fassadendämmung sind Glas- und Steinwolle sehr beliebt. Das liegt mitunter daran, dass sie neben einer sehr guten Dämmwirkung einen sehr guten Brandschutz aufweisen. Beide Stoffe sind mit der Brandschutzklasse A1 klassifiziert. Alternativ lässt sich an der Fassade auch expandiertes Polystrol, bekannt als EPS, gut einsetzen. Steinwolle ist außerdem besonderws im Keller für die Dämmung des Fußbodens zu empfehlen. Für die Kellerdecke ist wiederum PUR-Spritzschaum eine empfehlenswerte Wahl, ein wasserabweisender Hartschaum, der eine sehr geringe Wärmeleitfähigkeit und damit eine sehr gute Dämmwirkung aufweist.

Bei Zellulose handelt es sich um einen aus recyceltem Altpapier gewonnenen Dämmstoff, der eine gute Ökobilanz aufweist. Mit einer hohen Rohdichte kann er auch Lärm effektiv abwenden. Als Einblasdämmstoff eignet sich Zellulose allerdings nicht für Bereiche, die feucht werden können – etwa an der Fassade. 

Zu expandiertem Polystrol ist zu sagen, dass der Stoff sehr gute Dämmwerte erzielt, in der Vorfertigung allerdings relativ energieintensiv. Aber Achtung:  Bedarf die Herstellung eines Einblasdämmstoffes eines hohen Maßes an Energie, bedeutet dies nicht, dass die Klimabilanz des Materials damit automatisch schlecht ist. Denn Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen haben in der Praxis oft schlechtere Dämmleistungen. Wird bei der Herstellung beispielsweise wenig Kohlenstoffdioxid erzeugt, im Alltag dann aber wesentlich mehr geheizt, erfolgt schlussendlich damit eine verstärkte Freisetzung an CO2 . Hinsichtlich der Nachhaltigkeit empfehlen wir daher, die Einsparung von Heizenergie in Hamburger Gebäuden über einen Zeitraum mehrerer Jahrzehnte im Fokus zu haben und Bilanzen über die Herstellung von Dämmstoffen nicht überzubewerten.

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass je besser ein Material dämmt, desto geringer die Menge bzw. Dicke an Dämmstoff sein muss. Enge Hohlräume in Hamburger Häusern schränken daher die Auswahl an Dämmstoffen oftmals ein. Dies gilt vor allem bei einer Einblasdämmung der Fassade für zweischalig errichtete Gebäude, in denen der Platz für die Einblasdämmstoffe relativ klein ist. Hier sind dann Materialien mit ausgezeichneten Dämmwerten und einer hohen Fließfähigkeit geeignet, damit sich der Dämmstoff in den Hohlräumen optimal verteilt. Werden fließfähige Dämmstoffe verwendet, müssen außerdem weniger Löcher in der Außenfassade gebohrt werden, über die das Material ja eingeblasen wird.

Im Blick haben solltest Du außerdem gesetzliche Vorgaben und Anforderungen für Förderungen, bevor Du Dich für einen Einblasdämmstoff entscheidest. Wir beraten Dich gerne bei der Auswahl des für Dein Projekt passenden Dämmstoffs im Raum Hamburg.

Welche sind Vor- und Nachteile einer Einblasdämmung?

Zwei Personen stehen vor einer Klinkerfassade und reden miteinander.
Wir beraten Dich gerne, um herauszufinden, ob eine Einblasdämmung für Dein Haus geeignet ist

Aus unserer Sicht besitzt eine Einblasdämmung im Vergleich zu anderen Dämmmethoden sehr viele Vorteile und kaum Nachteile. Dies wollen wir Dir gerne erklären: Unter allen Dämmmethoden ist das Verfahren der Einblasdämmung jenes mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Es kam Mitte der 1970er Jahre von den USA nach Deutschland und ist damit maximal erprobt. Bei einer Einblasdämmung halten sich Aufwand und Kosten im Vergleich etwa zu einer Außen- oder Innendämmung sehr in Grenzen. Das Verfahren ermöglicht es darüber hinaus, kleinste Spalte und engste Hohlräume mit Dämmstoff zu befüllen, was eine wärmebrückenfreie Dämmung mit einer sehr guten Dämmwirkung ermöglicht. 

Eine fachgerecht durchgeführte Umsetzung einer Einblasdämmung an der Fassade, eine Kerndämmung also, kann den Wärmeverlust, der sich über das Bauteil ohne Dämmung ergibt, um rund zwei Drittel senken. Und das ohne aufwändige bauliche Maßnahmen, aufwändiges Gerüst und tagelange Arbeiten. Mit unserem Rechner kannst Du das Einsparpotenzial für Dein Haus schnell und kostenlos ermitteln!

Ein Kunde hält ein Vorher-Nachher Vergleich von Wärmebildkamerafotos hoch, die die Energieeffizienz seines Hauses zeigen.
Weißt Du, wie viel Energie Dein Haus in den letzten 10 Jahren verschwendet hat?

Ein ungedämmtes Haus mit einer Wohnfläche von 140 m2 verschwendet viel Energie. Über einen Zeitraum von 10 Jahren kommt dabei einiges zusammen:

  • Zu viel bezahlte Heizkosten:
    12.132 €
  • Unnötige CO2-Emissionen:
    39 Tonnen

Finde jetzt raus, wie viel Du durch eine Dämmung sparen kannst!

Mit dem Verfahren der Einblasdämmung verbessert sich der Komfort in den eigenen vier Wänden entscheidend und die Heizkosten sinken. Außerdem ist zu bedenken, dass nicht nur im Winter die Füße warm bleiben – auch im Sommer macht sich eine Dämmung bemerkbar: Jährlich erreichen die Temperaturen im Sommer in deutschen Städten neue Rekordwerte und viele Hausbewohner leiden unter überhitzten Räumen. Nicht zuletzt die Schlafqualität kann unter sommerlicher Hitze leiden. Gedämmte Wände, Dächer oder Dachböden wirken auch hier effektiv entgegen, denn sie schirmen die Hitze ab.

Außerdem entfällt bei einer Einblasdämmung eine Verkleinerung der Räume, was bei einer Innendämmung der Fall wäre. Und auch Dreck durch Zuschneiden von Dämmplatten oder -matten sowie aufwändige Putzarbeiten an der Fassade entfallen bei einer Einblasdämmung. 

Ein zentraler Vorteil einer Einblasdämmung ist gerade bei den zahlreichen schmuckhaften Fassaden von Hamburger Gebäuden darüber hinaus, dass das äußere Erscheinungsbild in keiner Weise beeinträchtigt wird. Insgesamt erhöht eine hochwertige Dämmung den Wert Deiner Immobilie in der heutigen Zeit erheblich. Sie wird für potenzielle Käufer oder Mieter wesentlich attraktiver.

Als Nachteil des Einblasdämmverfahrens kann angesehen werden, dass es an der Fassade nur dann möglich ist, wenn ein zweischaliges Mauerwerk vorhanden ist. Und bei Zwischensparrendämmungen müssen Balken aufgedoppelt werden, was den Raum schrumpfen lässt. Gleiches trifft auf die Dämmung der Kellerdecke zu.

Betrachtet man alle Vorteile und die tatsächlich wenigen Nachteile einer Einblasdämmung, wird schnell klar, dass das Verfahren eine absolut attraktive Möglichkeit darstellt. Wichtig ist allerdings, dass Du Dich an einen Fachbetrieb wendest, denn eine Einblasdämmung kann nicht selbst durchgeführt werden. Bei WirDaemmenDeinHaus.com beraten wir dich jederzeit gerne zu Deinem Dämmvorhaben und helfen Dir auf Wunsch auch bei der korrekten Ausführung.

Handwerker schaut mit einer Endoskopkamera in das Mauerwerk.
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Unsicher, ob sich Dein Haus für eine Einblasdämmung eignet? Unsere Experten kommen bei Dir vorbei, klären alle Fragen direkt vor Ort und erstellen Dir im Anschluss ein unverbindliches Angebot.

Gibt es steuerliche Entlastungen und Förderungen für eine Einblasdämmung in Hamburg?

Ein Energieberater sitzt am Schreibtisch und füllt ein Dokument aus.
Bei einer fachlich korrekten Ausführung erhält man eine Förderung von bis zu 20 %

Natürlich sind Sanierungsmaßnahmen grundsätzlich mit Kosten verbunden. Da sich die einer Einblasdämmung allerdings im Vergleich zu anderen Dämmmethoden sehr in Grenzen halten, ammortisieren sich die Investitionen oft schon nach wenigen Jahren. Zudem gibt es Fördermaßnahmen, zu denen wir Dich ebenfalls gerne beraten. Für die Durchführung einer Einblasdämmung in Hamburg sind derzeit zumindest bist Dezember 2029 steuerliche Entlastungen und Förderungen vorgesehen. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude ermöglicht Dir einen Investitionszuschuss von bis zu 20 %. Wie hoch die Förderung ausfällt, hängt davon ab, ob Du mit den Wärmedämmeigenschaften der gesamten Baukonstruktion die Mindestanforderungen an Wärmedurchgangskoeffizienten erreichst. Bei Kerndämmungen ist ausschlaggebend, welcher Dämmstoff verwendet wird. 

Es gelingt uns für unsere Kunden in Hamburg fast immer, die Anforderungen für eine Förderung in Höhe von 20% zu erreichen.

Unser Tipp

Für kleinere kostengünstige Einzelmaßnahmen wie die Einblasdämmung empfiehlt sich meist die Förderung über die Steuer. So sparst Du Dir zusätzliche Kosten für den Energieberater und holst das Maximum aus der Förderung heraus.

Wie viel kostet eine Einblasdämmung in Hamburg?

Eine Person gibt einer anderen Person Geldscheine.
Die Einblasdämmung ist eines der kostengünstigsten energetischen Sanierungsverfahren

Eine Einblasdämmung ist grundsätzlich die günstigste Methode unter den Dämmverfahren. Das liegt mitunter daran, dass sie sehr schnell durchführbar ist und sich damit die Arbeitszeit in Grenzen hält. Außerdem kann der Dämmstoff sehr effizient genutzt werden, da kein Verschnitt anfällt.

In der folgenden Tabelle haben wir die aktuellen Preise zusammengefasst und aktualisieren sie laufend. Bitte beachte allerdings, dass die angegebenen Werte lediglich der Orientierung dienen, da individuelle Gegebenheiten und Rahmenbedingungen sowie die Art des Dämmstoffes den Preis beeinflussen. 

Anwendungsfeld
Verfahren
Kosten pro m2
Zwischensparrendämmung
ab 50 € pro m2
Einblasen ins Kaltdach
ab 30 € pro m2
ab 60 € pro m2
ab 25 € pro m2
WDVS
ab 200 € pro m2
ab 25 € pro m2
Vorhandener Hohlraum oder Spritzverfahren
ab 30 € pro m2
Schachtdämmung
Verfüllen ohne Ebenen
ca. 500 € pro m3
Handwerker führt eine Einblasdämmung der Fassade durch.
Warum Einblasdämmung herkömmliche Dämmmethoden übertrifft

Schnelle Umsetzung: innerhalb eines Tages

Kostengünstig: schon ab 2.000 €

Keine optischen Veränderungen von außen

Wohnraum bleibt erhalten: Kein Wohnraumverlust

Einfache Durchführung ohne Gerüst und Dreck

Warum helfen Einblasdämmungen bei der Vorbeugung gegen Schimmel?

Zwei Personen inspezieren Schimmel an der Wand.
Schimmel kann auch gesundheitsschädliche Auswirkungen haben

Gerade in älteren Hamburger Gebäuden wird oft ein Kampf gegen Schimmel geführt. Er entsteht besonders gerne in der kalten Jahreszeit, wenn die Wände stark abkühlen und in den Räumen eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Durch Kondensation setzt sich Wasser an den Innenwänden an – das feuchte Milieu begünstigt dann das Entstehen von Schimmel. 

Sind Wände hingegen gedämmt, bleibt die Temperatur an deren Innenseite höher und das Risiko, dass sich Schimmel bildet, verringert sich signifikant.

Es ist daher logisch, dass eine effektive Einblasdämmung höhere Temperaturen an den Innenwänden bewirkt, was die Kondensation von Feuchtigkeit verhindert und damit die Entstehung von Schimmel. Da Schimmel ein ernst zu nehmendes gesundheitliches Risiko darstellen kann, ist es ratsam, entsprechende vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Für Hamburger Hausbewohner, deren Zuhause nicht gedämmt ist, kann eine Einblasdämmung daher nicht zuletzt zur Vorbeugung von Schimmelbildung äußerst sinnvoll sein.

Fazit: Gesparte Heizkosten und erhöhter Wohnkomfort durch Einblasdämmung

Zwei Personen sitzen in Sesseln und zeigen die Daumen nach oben.

Wer im kalten Hamburger Winter Heizkosten sparen will, ist gut beraten, sich über das Dämmen der eigenen vier Wände Gedanken zu machen. Selbst wenn Deine Heizanlage in die Jahre gekommen ist und ein Austausch nicht mehr fern liegt, solltest Du das Thema Dämmung noch davor angehen. Denn auch die modernste Heizung nützt nicht viel, wenn ein Großteil der erzeugten Wärme verpufft. 

Um weder tagelang eine Baustelle im Haus oder rund um das Haus zu  haben, noch sehr tief in die Tasche greifen zu müssen, legen wir Dir nahe, in Hamburg v eine Einblasdämmung in Erwägung zu ziehen. Besonders für die Fassadendämmung bei zweischaligem Mauerwerk ist das Verfahren in Hamburg sehr empfehlenswert, aber auch zur Dämmung von Dachboden, Dach und Keller.

Wichtig ist, dass Du eine Einblasdämmung von einem Fachbetrieb durchführen lässt. So ist auch garantiert, dass alle Vorteile der Dämmmethode ausgeschöpft werden und auch eine Förderung klappt. 

Wir unterstützen Dich bei WirDaemmenDeinHaus.com gerne, wenn Du eine Einblasdämmung in Hamburg planst. Schicke uns dafür einfach eine Anfrage oder kontaktiere uns, wenn Du Fragen hast.

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